Wärmepumpen
erzeugen unter Einsatz einer relativ geringen elektrischen Leistung
Wärme für Raumheizung und Warmwasserbereitung, indem
sie dem Erdreich Energie mittels Wärmepumpe entziehen und
bei erhöhter Temperatur an das Heizmedium abgeben.
Weil zum Antrieb der Wärmepumpe nur etwa ein Drittel bis ein
Fünftel der erzeugten Heizwärme in Form von Strom benötigt
wird, ergeben sich für den Endverbraucher niedrigere Betriebskosten
und für die Umwelt eine positivere CO2 Bilanz
Das erklärte Ziel des Umweltministeriums,
die Energieeffizienz zu erhöhen und den Treibhauseffekt
durch Reduzierung des CO2 Ausstoßes zu vermindern, wird
mit dem Einsatz der Terra Umweltwärmesonde Rechnung getragen.
Die ständige Weiterentwicklung der Wärmepumpentechnologie
in den letzten Jahren hat zu einer höheren Effizienz der
Energieausnutzung geführt, so dass die Leistungszahlen je
nach Wärmequelle und Temperatur immer weiter gesteigert
werden konnte.
Es wurden jedoch in den zurückliegenden Jahren eine Weiterentwicklung
zur wirtschaftlicheren Nutzung der Wärmequellen vernachlässigt.
Dieser Tatbestand war Grundlage für die
Entwicklung der Terra Umweltwärmesonde.
Das vorrangige Ziel war es, einen leistungsfähigen
Wärmeträger zu entwickeln, der ohne Zusätze als
Wärmeträgermedium zu fahren ist und die Temperaturerhöhung
des Mediums Wasser bis nahe an die Erdreichtemperatur heranbringt.
Unter Ausnutzung der durch die Terra
Umweltwärmesonde ermöglichte höhere Wärmeübergang ist auch
bei Renovierungen eine wirtschaftliche Nutzung der Wärmepumpenheizung
erreichbar.
Für die Wärmesonde wurde in 2002
beim Deutschen Patent und Markenamt ein Patent erteilt.
In Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Nordhausen
im Rahmen einer Diplomarbeit wurde an einem Standort in Nordhausen
die Versorgung eines EFH ein Feldversuch begleitet.
Hier wurden die Werte unterschiedlicher Sonden
miteinander verglichen.
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